Idee

Die „Bunten Freunde“ sind eine bunte Mischung von Kindern:

So fördern sie sich gegenseitig beim Spielen, Klettern, Sprechen, Singen, Essen, Schlafen, Sauber-Werden und in vielen anderen Dingen.

Mein Wunsch ist, dass diese Kinder Freundschaften knüpfen und zu einer Gemeinschaft zusammen wachsen: zu „bunten Freunden“. Unterschiedlichkeit soll kein Anlass zum Streit sein, sondern neugierig machen. Jedes Kind soll seine individuelle Eigenart weiter entwickeln können und sich damit in die Gemeinschaft einbringen.

Standort

Meine Wohnung, in der die „Bunten Freunde“ sich treffen, liegt in der Mainzer Neustadt in unmittelbarer Nähe der neuen Kunsthalle.

Unmittelbar vor dem Haus befindet sich die Bushaltestelle für die Linien 58 und 70.

Parkmöglichkeiten zum Kurzzeitparken finden Sie in der näheren Umgebung am Straßenrand.

Alter

Betreut werden von mir Kinder im Alter von 0 – 3 Jahren.

Je nach Alter und Entwicklungsstand der Kinder können jeweils 2 – 5 Kinder gleichzeitig anwesend sein.

Betreuungszeiten

Montag 8.00 - 15.00 Uhr
Dienstag 8.00 - 15.00 Uhr
Mittwoch 8.00 - 15.00 Uhr
Donnerstag 8.00 - 15.30 Uhr
Freitag 8.00 - 14.30 Uhr

Prinzipiell empfehle ich eine Teilzeitbetreuung.

Mindestbetreuungszeit: 15 Wochenstunden, auf 3 Tage verteilt.
Im Interesse der Kinder empfehle ich langfristige Betreuungsverhältnisse von mindestens 1 Jahr.


Stand 06/2015

Tagesablauf

Der Tagesablauf ist strukturiert. Phasen der Aktivität wechseln sich ab mit Ruhephasen.

Zeiten des freien Spielens wechseln sich ab mit Zeiten angeleiteter Aktivitäten.

Download Tagesablauf

Ausstattung

Die Betreuung findet in meiner kindgerecht eingerichteten 3-Zimmer-Wohnung im Erdgeschoss eines Mehrparteienhauses statt.

Die Kinder spielen im Kinderzimmer, im Wohnzimmer, im Flur und in der Wohnküche. Schlafplätze gibt es im Wohnzimmer und im Schlafzimmer. Für das Spiel im Innenhof stehen mehrere Kinderfahrzeuge, Bälle und andere Spielutensilien bereit. Im Sommer kann im Bereich vor der Haustür mit Wasser geplanscht werden.

Für die fast täglich stattfindenden Ausflüge zu den Spielplätzen der Neustadt gibt es einen Bollerwaren, in dem alle Kinder sicher untergebracht werden können (www.rambler.nl).

Ernährung

Regelmäßige kleinere und größere Mahlzeiten sorgen für Genuss und körperliches Wohlbefinden.

Wichtig ist mir eine ausgewogene, gesunde Ernährung und die Verwendung möglichst vieler Bio- und Vollkorn-Produkte. Säuglinge bekommen keine gesüßten Speisen und Getränke, für die 1-Jährigen wird mit Honig gesüßt, für die 2-Jährigen darf es auch manchmal etwas Zucker sein. Die meisten Lebensmittel schmecken aber ohne Zusatz von Süßungsmitteln.

Für die Zwischenmahlzeiten bringen die Eltern Obst, Obstbrei, Naturjoghurt und Brot mit.
Das Mittagessen bekommen Kinder ab 1 Jahr von mir. Ich koche jeden Tag frisch. Zur Information für die Eltern hängt immer ein Speiseplan aus.

Beispiel Speiseplan

Erziehung

Mit Beginn des Betreuungsverhältnisses entsteht zwischen Eltern und Tagesmutter eine Erziehungs-Partnerschaft, d.h. es findet ein kontinuierlicher Austausch über die Entwicklungsprozesse des Kindes und über das jeweilige erzieherische Verhalten statt. Basis dieser Erziehungspartnerschaft ist die beiderseitige Verpflichtung zu einer gewaltfreien Erziehung.

Erziehung verstehe ich als dialogischen Prozess, in den die Eigenaktivität des Kindes und meine eigenen Wertvorstellungen gleichermaßen einfließen.

In meiner Haltung dem Kind gegenüber bringe ich zum Ausdruck, dass es von Anfang an Person ist. Ich respektiere seine Bedürfnisse und Wünsche. Auch in Situationen, in denen ich dem Kind Grenzen setze, behandle ich es mit Respekt. Grenzen setze ich nicht willkürlich. Sie ergeben sich aus alltäglichen Notwendigkeiten - z.B. Gewährleistung eines geregelten Tagesablaufs - und aus gesellschaftlichen Wertvorstellungen - z.B. dass in einer Gemeinschaft nicht das „Recht des Stärkeren“ herrschen soll.

Einer meiner wichtigsten Erziehungsgrundsätze lautet:
Keine starren Regeln, aber Klarheit in konkreten Situationen.

Bildung

Kinder haben einen natürlichen Aktivitäts- und Forscherdrang. Durch ihre spielerischen Aktivitäten bilden sie sich selbst, d.h. sie erwerben ein immer komplexer werdendes Selbst- und Weltverständnis. Ich sehe mich als Bildungsbegleiterin und unterstütze die Kinder in ihrem natürlichen Aktivitätsdrang, indem ich ihnen anregende Erfahrungsräume biete.

Dies geschieht durch das Bereitstellen von altersentsprechendem Spielmaterial, durch musikalische Angebote und durch vielfältige Bewegungsmöglichkeiten im Freien.

Mehr dazu auf der Seite "Konzept"

Eingewöhnung

In den ersten Wochen der Betreuung findet die Eingewöhnung statt. In dieser Phase lernen Eltern und Tagesmutter sich näher kennen und tauschen sich besonders intensiv über das Kind aus. Das Kind wird mit der neuen Bezugsperson vertraut und Schritt für Schritt an die neue Umgebung gewöhnt.

Die Eingewöhnung ist gelungen, wenn das Kind sich von der Tagesmutter trösten lässt und in guter Stimmung spielt.

Download Eingewöhnung